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  >>Informationen zu Phantomschmerzen nach Amputationen
 
 
 

Phantomschmerzen – was versteht man darunter, wie entstehen sie?

Fakt ist: über 70% der Amputierten leiden unter Phantomschmerzen, die ihren Alltag erheblich beeinträchtigen. Sie beschreiben diese meist als stechend, schlagartig auftretende Schmerzen in den nicht mehr vorhandenen Gliedmaßen.
Die Behandlung wir im Normalfall mit Schmerzmitteln (Opiaten) durchgeführt. Diese weisen jedoch erhebliche Nebenwirkungen auf, die auch Spätfolgen, wie z.B. Magenbeschwerden, Nieren- und Leberschädigungen nach sich ziehen können.
Ein langfristiger und dauerhafter Erfolg wird in den meisten Fällen damit nicht erzielt. Alternative Behandlungsansätze, wie z.B. Akkupunktur oder Magnetfeldtherapie bringen oftmals ebenfalls keine dauerhafte Linderung der Schmerzbelastung.

Unter anderem sind elektromagnetische Einflüsse, die der Mensch im Gegensatz zu vielen Tieren nicht bewusst wahrnimmt, Auslöser für Phantomschmerzen. Die durch Amputation abgetrennten Nervenenden kann man sich wie freiliegende Kabel vorstellen: elektromagnetische Einflüsse reizen die Nervenenden und können somit Schmerzen auslösen.

Künstliche Strahlungsfelder belasten den Menschen von Jahr zu Jahr mehr, der Körper erhöht die Wahrnehmungsempfindlichkeit, bis die Irritation durch die Strahlung als Schmerz empfunden wird. Überfordert der Reiz das Gehirn dauerhaft, entwickelt man ein „Schmerzgedächtnis“, der Schmerz wird chronisch.
   

 

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Phantomschmerzen unter Kontrolle

Wie Stromschläge, die durch das gesamte Bein jagen – so beschreibt Bernward Schaefer seine Phantomschmerzen, unter denen er seit seiner Oberschenkelamputation im Jahr 2003 leidet.Bild nicht verfügbar

Um diese unerträglichen Schmerzen in dem nicht mehr vorhandenen Bein ertragen zu können, war er auf starke Schmerzmittel (Opiode) und dann auf eine implantierte Morphin-Schmerzpumpe angewiesen. Drei Jahre lang war diese in seinem Bauchraum „eingepflanzt“ und versorgte ihn regelmäßig mit dem Opiat.
Morphine gegen Schmerzen
Morphinpumpen werden dann eingesetzt, wenn die Schmerzen mit Medikamenten in Tablettenform nicht mehr ausreichend zu lindern sind. Starke Nebenwirkungen und die Abhängigkeit vom Morphin nahm er in Kauf.
Umbrellan Hilfsmittel statt Medikamente
Dann wurde Bernward Schaefer auf den medi Liner RELAX aufmerksam: Ein Silikon-Stumpfstrumpf aus Umbrellan, ein patentiertes Gestrick, das elektromagnetische Strahlung abschirmt. Amputierte wie Bernward Schaefer, die ohnehin ein extrem gereiztes Nervenbild durch die Amputation aufweisen, werden durch dessen besondere Beschaffenheit vor diesen äußeren Einflüssen am Stumpf abschirmt.
Mittlerweile lebt er ohne Schmerzpumpe, ohne Phantomschmerzen und ohne Nebenwirkungen. Tagsüber trägt er den medi Liner RELAX und nachts sorgt der Stumpfstrumpf RELAX Night Care für erholsamen und schmerzfreien Schlaf.
Enormes Einsparungspotenzial für den Kostenträger – deutlich mehr Lebensqualität für den Anwender
Betrachtet man die entstandenen Kosten, die während der unterschiedlichen Therapieansätze anfielen, so schneidet der Liner RELAX bei Bernward Schaefer deutlich besser ab als die Schmerzpumpe. Rund drei Jahre Morphinpumpe sind bei dem Kostenträger in diesem Fall mit rund 30.000 Euro zu Buche geschlagen. Mehrere Aufenthalte im Krankenhaus, Komplikationen aufgrund des implantierten Gerätes, eine regelmäßige ambulante Betreuung und nicht zuletzt Nebenwirkungen wegen der ständigen Medikamente prägten diese Zeit.
Bei der Versorgung mit dem medi Liner RELAX und dem Stumpfstrumpf RELAX Night Care, die sich zunächst mit der Morphinpumpe überschnitten, fielen nur rund ein Drittel der Kosten an. Damit liegt das Einsparungspotenzial des medi Liner RELAX bei gut zwei Dritteln der Kosten einer Schmerzpumpe – 66 Prozent weniger Ausgaben!

Bernward Schaefer hat kaum noch Phantomschmerzen
Neben dem Vorteil der Kostenersparnis für das gesamte Gesundheitswesen kommt eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit des Anwenders hinzu. Bernward Schaefer braucht keine Dauermedikamente mehr, keine ständige Überwachung von medizinischen Geräten und fühlt sich auch sonst unabhängiger. Im Gegensatz zur Morphinpumpe gibt es bei den RELAX Hilfsmitteln aus Umbrellan keinerlei Nebenwirkungen. Endlich wieder mit klarem Kopf durchs Leben gehen, ist für Bernward Schaefer ein großer Zugewinn. Ein weiteres Plus: Die Einnahme von Nieren schädigenden und teuren Schmerzmitteln kann durch das Tragen des medi Liner RELAX und des RELAX Night Care Stumpfstrumpfes, bei denen keine Nebenwirkungen bekannt sind, deutlich reduziert werden.
   

 

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Interviev mit Stolperstein und Bernward Schaefer

STOLPERSTEIN Herr Schaefer, wie lange sind Sie schon beinamputiert?


SCHAEFER Der Traktor, mit dem ich den Rasen mähte, kippte im Mai 1999 um. Dabei geriet ich mit meinem Bein in das Schneideblatt. Nach ca. 13 OPs musste mein Bein im August 2003 am Oberschenkel amputiert werden. Inzwischen musste ich viermal nachamputiert werden. Insgesamt habe ich jetzt schon 25 Operationen hinter mir.


STOLPERSTEIN Wie ging es Ihnen unmittelbar nach der Amputation?


SCHAEFER Aufgrund meines langen Krankenhausaufenthaltes befasste ich mich intensiv mit dem Thema "Amputation". Aber nach der Amputation ging es mir sehr schlecht. Ich lag eine Woche auf der Intensivstation, womit ich nicht gerechnet hatte.
Es war gut, dass mich zunächst nur meine Familie besuchen durfte, da ich erst einmal selber mit der völlig neuen Situation fertig werden musste. Wirklich froh war ich, als ich bei einem Verbandswechsel meinen Stumpf das erste Mal sah: Er war viel länger, als ich erwartet hatte und somit war mir klar, dass eine gute prothetische Versorgung möglich sein würde. Leider hatte ich ziemlich starke Phantomschmerzen.


STOLPERSTEIN Wie haben Sie die Phantomschmerzen "bekämpft"?


SCHAEFER Ich hatte drei Jahre lang eine Morphinpumpe in meiner Bauchdecke implantiert. Das war mit einem hohen Betreuungsaufwand verbunden, denn die Pumpe musste alle 30 Tage in einer Schmerzambulanz mit Medikamenten aufgefüllt werden. Durch die permanenten Medikamente ist die Wahrnehmung schon etwas langsamer und die Organe werden stark belastet. Eigentlich lief alles recht gut, mich störte sie nur manchmal beim Bücken oder nach vorn Lehnen. Einmal kam es zu Komplikationen beim Auffüllen, sodass ich sofort auf die Intensivstation verlegt wurde.


STOLPERSTEIN Wie geht es Ihnen heute? Haben Sie noch Phantomschmerzen?


SCHAEFER Die Morphinpumpe konnte ich absetzten und meine Organe sind so weniger belastet. Der Kopf ist einfach klarer. Mittlerweile sind die Phantomschmerzen auszuhalten bzw. überhaupt nicht vorhanden. Mir geht es jetzt viel besser.


STOLPERSTEIN Vielen Dank für das interessante Gespräch.
Für die Zukunft wünschen wir Ihnen viel Erfolg.
Morphinpumpe vs. medi Liner Relax


Vergleicht man die Kosten der beiden Therapien im Fall von Herrn Schaefer, schneidet der medi Liner RELAX deutlich besser ab: 3 Jahre Morphinpumpe verursachen Kosten von 30.000,- €. Die Versorgung mit dem medi Liner RELAX und RELAX Night Care kostete nur ein Drittel – das bedeutet 66 Prozent weniger Ausgaben mit der Umbrellan-Therapie!


Quelle: Anwenderinterview mit Bernward Schaefer
STOLPERSTEIN - Ausgabe 16
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
www.stolperstein.com

 

Haben sie weitere Fragen oder Interesieren sich für Umbrellan? Unser Orthopädiemechanikerteam steht Ihnen gern zur Seite.

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